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Auf 10 Jahre HAVEN!

Liebe Dragonfly Freunde + HAVEN Freunde,

Heute feiern wir unser 10-Jahr-Jubiläum mit Geschichten, wie sie das Leben schreibt und mit Fakten und Lektionen, die zum Leben gehören. 

Danke, dass du hier bist und mit uns feierst!
Danke, dass du uns durch die Jahre begleitet hast!
Danke, dass es dich gibt!



Jede Geschichte ist eine Erfolgsgeschichte

Wir werden in Interviews oft gebeten, eine Erfolgsgeschichte zu teilen. Ich weiche dieser Frage damit aus, dass 'wir auf alle unsere ehemaligen Trainees stolz sind, und jede/r eine Erfolgsgeschichte ist'. Das mag vielleicht etwas platt klingen, aber ich meine es von ganzen Herzen. 

Für unseren 10 Jahre HAVEN Newsletter habe ich mir nun aber selber die schwierige Aufgabe auferlegt, eine Erfolgsgeschichte zu erzählen. Aber welche? Soll ich von den Lehrabgängern erzählen, die in den 5* Hotels arbeiten? Oder von denen, die sich kreativ durch die Covid-Krise manövriert haben? Oder die, welche bereits selber Küchenchef sind oder etwas selber aufgebaut haben? Oder denjenigen, die sich mit ihrer Arbeit nach der Lehre, ein Studium finanziert haben und heute Ingenieure oder Lehrer sind?

Während ich mir den Kopf darüber zerbrach, wem ich die Erfolgsgeschichte in diesem Jubiläums-Newsletter widmen soll, sah ich Somoun, unsere Sous Chefin, alleine hinten im Mitarbeiter Bereich sitzen.

Ich setzte mich zu ihr und fragte, ob alles in Ordnung sei. Sie schaute mich traurig an und sagte, es sei alles okay, sie mache sich einfach Sorgen um die Zukunft. Was konnte ich darauf antworten?! Das Restaurant war leer, die Touristen sind noch nicht zurück und Covid sucht die Welt mit einer neuen Variante Heim. Ich entschied mich also, mit einem Blick in die Vergangenheit zu antworten und fragte sie, ob sie sich daran erinnern kann, als wir uns das erste Mal begegneten? 

"Im 2011, während dem Bau von unserem ersten HAVEN, besuchten Paul und ich verschiedene Waisenhäuser und Organisationen, um HAVEN und das Berufsausbildungsprogramm vorzustellen. Ein Mitarbeiter von einem Waisenhaus, das auch bedürftige Familien in der Umgebung unterstützte, brachte uns an einem Nachmittag zu einem abgelegenen Stelzenhaus, umringt von Palmen. Klingt idyllisch, ist es aber selten! Hier wohnte die damals 18 jährige Somoun alleine mit ihrem kranken Vater. Sie war ein äusserst schüchternes Mädchen, das keinen Blickkontakt machte und während dem ganzen Gespräch keinen Laut von sich gab.   

Wir mussten leider erkennen, dass wir sie nicht in unser erstes Lehrjahr aufnehmen konnten, weil sie keine Englischkenntnisse hatte. Für zukünftige Lernende war das keine Bedingung, aber für unser allererstes Jahr schon, weil unsere ganzen Schulunterlagen noch nicht ausgereift waren und darum auch noch nicht auf Khmer übersetzt.

Die Armut und Einsamkeit in der sie lebte berührte uns allerdings sehr und wir wollten sie nicht einfach auf nächstes Jahr vertrösten. Darum boten wir ihr an, sie als Tellerwäscherin einzustellen. Damit könne sie bereits einen Lohn verdienen, ihren kranken Vater unterstützen und gleichzeitig am Englisch Unterricht im HAVEN teilnehmen. Dann, wenn wir das 2. Lehrjahr starten, könne sie die Ausbildung antreten, wenn sie dies noch wolle. 

Und so eröffneten wir am 18. Dezember 2011 gemeinsam das erste HAVEN. Im September 2012 wechselte sie von ihrer Festanstellung zur Lernende, zog ins Trainee House ein und absolvierte das komplette Lehrjahr. Nach ihrem Lehrabschluss im 2013 wollte sie bei uns bleiben, um zukünftigen Lernende zu unterstützen. So wurde sie eine unserer Köchinnen und die erste 'grosse Schwester' und Mentorin für die kommenden Kochlernende. 

Über die Jahre hat sie sich kontinuierlich hoch gearbeitet, hat mit Chef Pardet den Unterricht für die Lernenden in der Küche übernommen und ist seit 2018 offiziell HAVEN's Sous Chefin."

Als ich Somoun, hinten auf den roten Plastikstühlen sitzend, an ihre Geschichte erinnerte und daran, wie sehr sie gewachsen ist und wie stolz ich auf sie bin, erschien wieder ein breites Lächeln auf ihrem Gesicht. Das Funkeln kehrte in ihre Augen zurück und ich konnte spüren, wie ihre Anspannung und Angst verschwand. 

Somoun ist heute eine unbeschreiblich starke und selbstbewusste junge Frau, die mit viel Mitgefühl und Geschicklichkeit ihr Team in der Küche führt und die Trainees mit Fachwissen und Geduld leitet. 

Seit 10 Jahren kümmern wir uns gemeinsam um unsere Gäste und unsere HAVEN Familie.

Ihre Erfolgsgeschichte steht für alle anderen auch, die diese Chance erkannt und genutzt haben, über sich hinaus gewachsen sind und damit ihr eigenes Leben und das Leben ihrer Familien erheblich verbessert haben. 
10 Jahre HAVEN bedeutet also auch Happy Anniversary Somoun!

Somoun ist unser grosses Talent in der Küche, der Bäckerei und Mentorin für unsere Trainees


Eine kleine Selektion von unseren Lieblingsfakten und -lektionen


Fakten

In den letzten 10 Jahren...
  • haben wir über 100 Lehrlinge in unser Ausbildungsprogramm aufgenommen, wovon über 90 erfolgreich abgeschlossen und Festanstellungen gefunden haben.
  • gab es 2 HAVEN’s. Das erste HAVEN haben wir im 2011 im Stadt-Zentrum aus dem Nichts gebaut. Dann im 2015 mieteten wir ein altes Khmer Wohnhaus, bauten es während 11 Monaten um und verwandelten es in unser wunderschönes neues HAVEN. 
  • hatten wir 6 verschiedene Lehrlingshäuser, aber immer die gleiche Hausmutter.
  • bewältigten wir unzählige Überschwemmungen, wovon die im 2011 mit Abstand die Schlimmste war und ganz Kambodscha 6 Wochen abtauchen liess (was nicht bedeutet, dass die anderen Überschwemmungen nicht schwierig waren, aber dort brauchten wir zumindest kein Floss, um zur Arbeit zu kommen).
  • haben sich 10 HAVEN Paare gefunden und geheiratet, woraufhin wir 14 HAVEN Babies in die Welt begrüssen durften.
  • konnten wir auf langjährige Mitarbeiter zählen. Chef Pardet und Sous Chef Somoun arbeiten seit dem ersten Tag im HAVEN. Sophy, unsere 'Front Frau' kam ein Dreiviertel Jahr später dazu. Auch unsere anderen Angestellten (die nicht Lehrabgänger waren) sind alle im 2015 mit uns ins jetztige HAVEN umgezogen.
  • wurde unsere HAVEN Playlist laufend ergänzt, blieb aber unserem Stil treu und ist unserer Meinung nach, immer noch die beste Playlist in Siem Reap. 


Lektionen
In all diesen Jahren in Kambodscha haben wir unbeschreiblich viel gelernt. Das Leben hier hat uns geprägt und verändert. Unsere wohl schönsten Lektionen waren:
  • einfallsreich mit den wenigen Dingen auszukommen und umzugehen, die uns hier zur Verfügung stehen (was vor 10 Jahren eine deutlich grössere Herausforderung war, als heute).
  • dass Geben, Geben, Geben einen wirklich nicht ärmer macht.
  • das Leben mit viel mehr kambodschanischer Gelassenheit und Anpassungsfähigkeit hin zu nehmen.
  • die Geschwindigkeit aus allem zu nehmen.
  • wie viel Kraft, Durchhaltevermögen und Liebe wir in uns tragen und dadurch in der Lage sind, das zu tun, was wir tun, und unserer Sache treu zu bleiben.
  • dass Ersatzteile überbewertet sind und die Mechaniker hier jedes Gerät wieder zum laufen bringen können - mit einem Hammer :)


Hier hast du die Möglichkeit etwas
wertvolles zu schenken!

Die Grenzen sind wieder offen, aber bis der Tourismus wieder anzieht und damit Arbeit und Einkommen für die Menschen hier generiert werden kann, sind wir immer noch stark auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Ob als Festtagsgeschenk oder als Jubiläumsgeschenk:

Mit deiner Spende schenkst du und investierst du in die Zukunft von jungen Menschen. Wie wertvoll ist das denn! 

Jeder Betrag zählt! Ob gross oder klein, dein Geschenk kommt zu 100% bei uns an.

Hier geht's direkt zu unserer Spenden Seite auf Dragonfly, wo diverse Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, ganz einfach und sicher von zu Hause.

Danke!


Der Anfang von allem

Im Herbst 2008, nach 6 eindrücklichen Wochen in Vietnam, waren Paul und ich bereit weiter zu ziehen. Von Chau Doc im Mekong Delta reisten wir mit einem qualvoll langsamen und einfachen Motorboot (bezeichnenderweise ‘local slow boat’ genannt) den Mekong hoch, nach Phnom Penh, Kambodscha.

Als Low-Budget Backpacker hatten wir das billigste Boot-Ticket gekauft und zahlten dafür mit einer 12+ Stunden Fahrt auf harten Holzsitzen, Flussaufwärts durch die Südostasiatische Hitze. Proviant hatten wir, soweit ich mich erinnern kann, auch kaum dabei, da uns beim Ticketkauf versichert wurde, dass die Fahrt nur 4-5 Stunden dauern würde (hahahaha).

Für zusätzliches Unbehangen sorgte die Tatsache, dass uns die Pässe vor Abreise von jemandem abgenommen wurden, der nicht mit uns fuhr. Wir beschwichtigten unsere Nerven damit, dass wir nicht die ersten sind, die auf dieser Strecke fahren. Und tatsächlich erhielten wir Stunden später, beim Grenzübergang unsere Pässe inklusive Kambodscha Visum zurück.

Es war in vielerlei Hinsicht eine herausfordernde Reise, aber jammern ist nicht angesagt, wenn man auf dem Weg in ein Land ist, das so viel gnadenlose Härte, Gewalt, Trauma und Trauer erlitten hat.

Mit so einem 'Local Slow Boat' sind wir 2008 den Mekong hoch getuckert, von Vietnam nach Kambodscha. Diese Boote fahren heute immer noch auf dem Tonle Sap See in Kambodscha
 

Bis wir in der Hauptstadt ankamen, war es bereits Nacht. Wir stolperten auf den unheimlich leeren Strassen herum, bis wir die Lake Gegend fanden. Phnom Penh's damals grösster See war eine beliebte Gegend für Backpacker. Wir bezogen ein Hostel=Holzbarracke auf Stelzen, die sehr einfache Zimmer für USD 1 pro Person anbot. Auf der Holzplattform, die sich über das Wasser erstrecke, hingen Hängematten, über die Lautsprecher klimperte Jack Johnson und auf dem TV im Eingangsbereich lief ab einer DVD ‘The Killing Fields’. Der Boden bestand aus nichts anderem, als ein paar Holzplanken, die unsicher unter den Füssen wackelten und der See uns mahnend durch die grossen Spalten anstarrte.

Über die folgenden Tage erkundeten wir die Stadt, die aber wegen der religiösen Feiertage (Pchum Ben) verschlossen und ausgestorben wirkte. Ein beklemmendes Gefühl setzte sich bei uns ein. Wie eine leise Erinnerung hing die jüngste Geschichte über der Stadt, aus der Zeit, als die Roten Khmer 1975 die Macht übernommen hatten und die gesamte Stadtbevölkerung gewaltsam aufs Land umsiedelte. Dieses Gefühl prägte unsere Erfahrung zugegebnermassen massiv und wir spürten die vernachlässigten Strassen, die zerlumpten Kinder auf Müllhalden spielend und die stummen Schreie der Roten Khmer 'Sehenswürdigkeiten', mit voller Wucht.

Phnom Penh war nicht Liebe auf den ersten Blick. Und doch: irgendetwas berührte uns da schon auf einer tiefen emotionalen Ebene, wie kein anderes Land zuvor. Wir wussten es damals noch nicht, aber rückblickend hatte sich Kambodscha bei dieser ersten Begegnung schon ganz tief in unsere Herzen verankert und damit angefangen, den Lauf unseres Lebens zu verändern.


Gehsteig in Phnom Penh, Kambodscha, 2008
 

Und so nahm unsere Geschichte ihren Lauf: 

- wir reisten weiter nach Siem Reap
- wir arbeiteten als freiwillige Helfer in einem Waisenhaus (wovon wir heute dringend abraten*)
- wir wurden mit schwerer Armut und Aussichtslosigkeit konfrontiert. Erlebten aber genau dort die wärmste Grosszügigkeit
- während dem mehrmonatigem Engagement mit den Jugendlichen, erkannten wir die Ratlosigkeit und Leere, die diesen jungen Menschen als Zukunft bevorstand.

Das liess uns keine Ruhe und wir kamen zur wortlosen Übereinstimmung, dass wir uns nicht von dem was wir hier sehen, abwenden wollen. Wir fingen an uns Gedanken darüber zu machen, was wir sinnvolles für die jungen Leute tun könnten.

Ein Sprungbrett in die Unabhängigkeit soll es sein. Etwas, das ihnen Selbstbewusstsein gibt und die Möglichkeit, selber für sich und ihre Familien zu sorgen. 

Wir erinnerten uns an das duale Berufsbildungssystem der Schweiz, womit die Idee für HAVEN geboren war!

Es hiess noch nicht HAVEN und es war erst eine Idee, aber wir wussten es war unsere Bestimmung. Während den folgenden 2 Jahren erarbeiteten wir ein ausgereiftes Konzept, gründeten in dem Prozess Dragonfly und konnten Dank eurer Unterstützung, laufenden Spenden und viel persönlichen Einsatz von Freunden und Familien, die grosse HAVEN Idee drei Jahre später verwirklichen. 


Heute, all die Jahre später, können wir immer noch sagen:
"Obwohl es nicht immer einfach war, so war es das immer Wert!"




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(eine Fussnote, die uns am Herzen liegt)


* Voluntourismus und Waisenhaustourismus sind über die Jahre zu einem grossen Problem geworden, gegen das wir und andere lokale Organisationen arbeiten. Wenn du mehr darüber wissen willst, findest du online viele seriöse Berichte oder klicke auf 'antworten' und schick mir deine Frage per Email).

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Unser erstes HAVEN im Zentrum von Siem Reap, 2011-2015



Unser HAVEN heute (seit 2015)



Wann dürfen wir dich hier begrüssen?


Diese Woche ist nicht nur ein wichtiger Meilenstein für HAVEN, sondern für ganz Siem Reap.

Nach über 20 Monaten Stille, ging diese Woche der Siem Reap Flughafen wieder auf und die ersten internationalen Flüge aus Singapur sind gelandet. 

Die Einreisebedingungen für Kambodscha sind sehr gastfreundlich. Und der Luftverkehr via Singapur scheint soweit zuverlässig zu sein. Einem Besuch steht also nichts mehr im Weg!

Im HAVEN erwartet dich leckeres Essen und ein herzliches Ambiente. Bei den Tempeln von Angkor erwartet dich jetzt noch eine Stille, wie du sie wahrscheinlich (hoffentlich) nie mehr erleben wirst. Es lohnt sich also zu kommen, bevor es die grossen Massen tun. 

Hier ein wunderschöner Vorgeschmack, auf was dich in Siem Reap erwartet 
(gedreht von unserem Freund und Fotografen Oyen Rodriguez): 
A Journey of Wonder, Siem Reap, Cambodia


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Noch ein gut gemeinter Tipp für diejenigen, die jetzt gleich mit der Reiseplanung anfangen: Seit einem Jahr gibt es eine Kampagne zur 'Entdollarisierung', bei der kleine US-Dollarnoten aus dem Verkehr gezogen werden. Während es früher immer hiess, "unbedingt ganz viele kleine US-Dollarnoten mitbringen" heisst es jetzt, "besser alles (oder zumindest das Kleingeld) in Khmer Riel wechseln", weil $1, $2 und $5 Dollarnoten in der Regel nicht mehr akzeptiert werden.

Wir freuen uns auf dich!


Bevor wir das HAVEN Jahrzehnt und das Jahr 2021 abschliessen, möchten wir einen speziellen Dank zum Ausdruck bringen. Nebst der finanziellen Unterstützung von unseren Freunden und Spendern, haben uns Familie und Freunde über die Jahre emotional getragen und tatkräftig bei der Arbeit unterstützt. Ihr wisst, wer ihr seid - und was viel wichtiger ist: wir wissen es auch und danken euch von ganzem Herzen! 

Für diese Jubiläumsausabe möchten wir folgenden Freunden einen besonderen Dank widmen:

Angela Lando, Ruggero De Pellegrini und Tanja Feierabend, unser Dragonfly Vorstand, die unser Fels in der Brandung sind. Jede/r einzelne von ihnen (wie auch bis vor kurzem Melanie Gubler) ist seit dem Anfängen mit dabei, bereits im Vorstand, als Mitglied und/oder im Einsatz im HAVEN. Ihr freiwilliges Engagement trägt Dragonfly und ihre Freundschaft trägt uns. Ohne sie, könnten wir nicht tun, was wir tun. Danke, dass es euch gibt!

Steffi Feierabend für all ihr Herzblut das sie ins HAVEN gebracht hat. 2011 kam sie nach Siem Reap, um uns bei der Eröffnung zu helfen - und blieb gleich 7 Jahre. Unerschöpflich und mit ihrem ganzen Herzen ging sie mit uns durch dick und dünn, formte HAVEN mit und wird immer ein Teil unserer HAVEN Familie sein.




Wir wünschen dir und deinen Liebsten von ganzem Herzen frohe Festtage und ein wunderbares neues Jahr, das uns hoffentlich alle wieder etwas näher zusammen bringt. 

Mit viel Liebe aus Kambodscha!


Wenn Sie diese E-Mail (an: inga@visit-angkor.org) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

 

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